Geschichte

Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Wunsiedel ist eines der 16 Dekanate des Kirchenkreises Bayreuth. Zurzeit übt Hans-Jürgen Buchta das Amt des Dekans aus.

Die brandenburg-kulmbachische Superintendur Wunsiedel wurde 1558 mit folgenden Pfarreien errichtet: Arzberg, Bernstein, Höchstädt, Kirchenlamitz, Marktleuthen, Oberröslau, Schirnding, Selb, Thiersheim, Thierstein, Weißenstadt und Wunsiedel.

Ab 1650 wurde Marktredwitz von Eger abgetrennt und lehnte sich stark Kulmbach an. 1661 wurde die Pfarrei Brand errichtet und der Superintendur Wunsiedel zugeordnet. 1158 bis 1568 lag der Sitz der Superintendur in Kirchlamitz. Seit 7. Dezember 1810 wird die Superintendur als bayerisches Dekanat weitergeführt. Folgende Zugänge waren zu verzeichnen: 1827 Marktredwitz und durch Verselbständigung die Pfarreien 1826 Schönbrunn, 1832 Schönwald, 1846 Spielberg und 1865 Hohenberg. Neugegründete Pfarreien waren: 1950 Neuensorg, 1958 Bad Alexandersbad und 1959 Tröstau.

Unser Dekanat feierte im Jahr 2008 sein 450-jähriges Bestehen. Dr. Peter Seißer hat aus diesem Anlaß Bücher gewälzt und Archive besucht. Herausgekommen ist nicht nur eine lückenlose Dokumentation aller bisherigen Dekane von Wunsiedel und Selb, sondern eine profunde Abhandlung über die Geschichte der evangelischen Kirche im Sechsämterland. Ein kleiner Vorgeschmack auf die im Rahmen einer Festschrift erschienene Abhandlung finden sie hier! Die Festschrift ist zum Preis von 12 Euro bei allen Pfarrämtern des Dekanates und im Dekanatsbüro erhältlich.